Schreibprogramm Srcivener

Ein Wort folgt dem anderen.

Es werden immer mehr und es ist kein Ende in Sicht.

Genial.

Ich bin so richtig in Fahrt. Die Zeit habe ich schon lange nicht mehr im Blick. Wozu auch? Jetzt aufzuhören würde meinem Flow erheblichen Schaden zufügen.

Also weitermachen.

Stunden später ist es dann soweit – mein erstes Kapitel des neuen Romans ist fertig geschrieben.

Für heute reichts mir, ich bin müde und meine Finger schmerzen.

Jetzt noch schnell durchlesen, für gut befinden und speichern.

Zack…

SCHEISSE!!!

Das war die falsche Taste.

NEIN, das darf doch nicht wahr sein.

Alles ist weg! Futsch! Verschwunden in den Tiefen des World Wide Web.

Ich starre wie ein grenzdebiler Idiot auf das weiße Nichts und könnte heulen.

Ohne Scrivener ist man aufgeschmissen

Wieder einmal habe ich vergessen zu speichern. Frustriert schließe ich den Laptop.

Klappe zu Affe tot. Morgen ist ein neuer Tag.

Tags darauf recherchiere ich nach Alternativen zu dem Textverarbeitungsprogramm von Word.

Und siehe da, ich werde fündig!

Da gibt es z.B. Papyrus Autor, Storyist, Ulysses, CeltX, YWriter, um nur einige von ihnen zu nennen.

Richtig neugierig macht mich ein Programm, bei dem der Name schon wie Kunst klingt:

SCRIVENER.

Hört sich mysteriös an. Spannend. Genau das richtige für mich.

Nach ausführlicher Recherche im Internet bzgl. des Schreibprogramms, trete ich einer Scrivener-Gruppe auf Facebook bei. Hier stelle ich Fragen, ich habe viele davon, und bekomme Antworten. Allerdings zeitverzögert.

Mist.

So komme ich nicht weiter.

Nützt alles nicht, ich entschließe mich das Programm zu kaufen.

Gesagt getan.

Einen Tastendruck später ist es auf meinem Laptop installiert.

In Englisch – shit!!!

Zack – ab in die FB Gruppe und Fragen stellen, Antworten bekommen, diesmal sogar zeitnah. Immerhin weiß ich jetzt schon mal wie ich das deutschsprachige Wörterbuch lade.

HURRA.

Weiter geht´s.

Stunden später habe ich zwar alle möglichen Sachen ausprobiert, aber wie ich all die vielen Funktionen sinnvoll einsetzen soll, bleibt mir noch immer ein Rätsel. Da sitze ich nun vor dem Laptop wie ein Ochs vorm Berge und bin frustriert.

Gott sei Dank werde ich in der FB Gruppe auf den Scrivenerkurs von Gian Camichel aufmerksam gemacht und investiere abermals ein paar Euro.

Scrivener käuflich erwerben

Ich bekomme umgehend meine Zugangsdaten und bin schon nach fünf Minuten völlig begeistert von dem Kurs. Er ist in viele kurze Videosequenzen aufgeteilt und es macht Spaß, sich von dem sympathischen Schweizer Gian durch ihn hindurchführen zu lassen.

Und was soll ich sagen, nix Englisch alles Deutsch.

Perfekt!

Nie mehr ohne Scrivener

Scrivener wurde von dem britischen Student Keith Blout entwickelt, nachdem er vergeblich ein Programm suchte, welches seinen Ansprüchen genügte. Da er dieses nicht fand, setzte er sich hin und programmierte sein eigenes.

Scrivener ist ein Textverarbeitungsprogramm, speziell auf die Bedürfnisse von Autoren angepasst. Es bietet umfangreiche Möglichkeiten in der Organisation. Das Programm gibt es für Windows-und Apple-User. Wer unschlüssig ist bzgl. des Kaufes hat die Möglichkeit sich die 30-tägige Testversion zu laden.

 

12 Gründe für entspanntes Schreiben mit Scrivener

Das Layout

1)   Am linken Bildschirmrand befindet sich die Projektmappe, in der alle zum jeweiligen Projekt gehörenden Dateien und Ordner in einer Baumstruktur verwaltet werden. Mit Hilfe von Drag & Drop lassen sich einzelne Kapitel mühelos verschieben. Mit dem Mappen Symbol in der Schaltfläche am linken Rand, kann man die Mappe ein- und ausblenden. Diese Funktion dient dazu mehr Platz zum Schreiben zu schaffen.

2)   In der Mitte des Bildschirms befindet sich der Editor, der Hauptarbeitsbereich. Dieser lässt sich vertikal und horizontal teilen. Sehr praktisch um an zwei unterschiedlichen Textstellen oder Kapiteln zu arbeiten. Die Werkzeugleiste befindet sich oberhalb des Editors. Diese kann man individuell nach eigenen Wünschen, anpassen, indem man wichtige Funktionen zufügt oder entfernt.

3)   Auf der rechten Seite befindet sich der Prüfer, auch Inspektor genannt. Er dient dazu, weitere Informationen für die einzelnen Dokumente anzuzeigen und zu bearbeiten. Man kann in ihm Dokument-Notizen, Schlüsselwörter, benutzerdefinierte Meta-Daten, Dokument-Referenzen speichern, sowie farbige Labels verteilen, sogar den Status für jedes einzelne Dokument festlegen. Übrigens kann man auch ihn, durch eine Schaltfläche in der Symbolleiste, ein- und ausblenden.

4)   In der Gliederungsansicht können alle Kapitel, Szenen, Zusammenfassung, Titel und Metadaten angezeigt werden. Somit hat man einen noch genaueren Überblick über sein Projekt.

Best Features

5)   Die Pinnwand ist für mich eine der besten Funktionen, die Scrivener zu bieten hat. In ihr kann man für jedes Kapitel eine Karteikarte anlegen und einzelne Szenen oder Stichpunkte notieren und diese hin- und herschieben. Die Anordnungen der Karteikarten werden automatisch in die Dokumente der Mappe übernommen.

6)   Was ich persönlich als grenzgenial ansehe, ist die Funktion der Wortzahlziele. Diese kann man festlegen, bevor man ein neues Textdokument anlegt. Zudem besteht auch die Möglichkeit, diese für das gesamte Projekt zu setzen. Mit Hilfe eines farbigen Fortschrittsbalken hat man jederzeit den Überblick in einzelnen Texten oder Projekten.

7)   Schreiben und vergessen zu speichern und alles ist weg, gehört mit Scrivener der Vergangenheit an. Das Programm sichert in regelmäßigen Abständen, das heißt, sobald zwischen den Tastenanschlägen eine kleine Pause entsteht, werden alle Änderungen des Textdokumentes automatisch auf der Festplatte gespeichert. Somit geht nichts mehr verloren. Beendet man das Programm, wird automatisch ein Back Up durchgeführt. Dieses lässt sich individuell einstellen.

8)   Um einen Totalverlust seiner Projekte vorzubeugen, kann man durch Backups auf einer externen Festplatte alles sichern. Das geht automatisch oder manuell.

More best Features

9)   Der Rechercheordner ist ein weiteres Highlight. In ihm kann man Infos, Gesprächsnotitzen, Videos, PDF´s bis hin zu Webseiten speichern. Somit kann man sich während des Schreibens, nahezu jede Datei anzeigen lassen.

10)  Wer völlig ablenkungsfrei arbeiten möchte, hat die Möglichkeit in den Vollbildmodus zu wechseln. Ich nutze diese Möglichkeit gerne, wenn ich im Schreibflow bin.

11)  Ein weiteres Must Have von Scrivener ist die Snapshot Funktion. Mit ihr kann man bestimmte Bearbeitungsstände eines Dokumentes als Schnappschuss festhalten, um gegebenenfalls in den ursprünglichen Text zurückzukehren. Infolgedessen dienst es als weiteres Sicherheitsnetz.

12)  Ein weiteres extrem nützliches Feature welches bislang leider nur auf der Mac Version verfügbar ist: Projekte können mit externen Ordnern auf dem Rechner oder in der Cloud synchronisiert werden. Das ist überaus praktisch für Lektoren oder anderen Mitautoren. So sind sie in der Lage über andere Textverarbeitungsprogramme wie z.B. Word, die Projekte zu bearbeiten.

 

Wo Licht da auch Schatten

Es gibt allerdings auch einige Nachteile bei Scrivener. Das Programm wurde zwar mit einer deutschen Oberfläche versehen, aber in Englisch entwickelt. Somit bietet es keine integrierte Duden Korrektur. Ergo bietet es wenig direkte Unterstützung für die Überarbeitung der Textebene. Wer darauf aber nicht verzichten möchte, hat die Möglichkeit, das Programm zeitweise oder dauerhaft auf die englische Oberfläche umzustellen.

Zudem ist das Programm mit seinen 40$ USD nicht gerade ein Schnäppchen, vor allem wenn man bedenkt das es zahlreiche andere kostenlose Schreibprogramme gibt. Doch aufgrund seiner umfangreichen Funktionen und Möglichkeiten, lohnt sich die Investition allemal.

Ob nun die Vor- oder Nachteile überwiegen, muss jeder „Schreiber“ für sich selbst herausfinden.

Ich bin völlig begeistert und überzeugt von Scrivener.

Durch den tollen Schreibkurs von Gian Camichel habe ich endlich ein Tool in der Hand, welches mir die Anwendung von Scrivener sehr erleichtert. Gerade weil es so vielseitig ist.

Durch den Erwerb des Kurses habe ich ein lebenslanges Zugriffrecht auf ihn. Da ich immer mal wieder Schreibpausen einlege, ergo verschiedene Funktionen vergesse, nutze ich die Möglichkeit und schaue mir die betreffende Videosequenz an und weiter geht´s. Somit bleibt mir eine lange umständliche Suche im Internet erspart und bietet mir einen enormen Mehrwert. Vor allem aber Zeit, mich um mein Herzensprojekt zu kümmern.

Bist du neugierig geworden?

Hast du Lust auf einen kleinen Einblick in das, was dich bei Scrivener einfach lernen erwartet?

Dann klicke hier um auf den kostenlosen Mini Kurs von Gian Camichel zu gelangen.

Und erzähl mir, wie es dir gefallen hat. Hat dich Scrivener auch so überzeugt wie mich? Oder bist du ganz und gar nicht zufrieden damit?

Lass uns an deinen Erfahrungen teilhaben, ich bin gespannt was du zu berichten hast.

 

Und denke stets daran, du bist einmalig und großartig.

xo Kirsten

 

 


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